Portfoliomanagement im Gebäudebestand

EWG

Steckbrief der Organisation

Externe Begleitung der Portfolioanalyse durch einszueins Architektur

Rechtliche und wirtschaftliche Ausgangslage

Klimaschutzzielpfad Österreich und europäische Anforderungen wie Green Deal, Green-Finance, EU-Taxonomie, CSRD/ESRS

Rechtliche Rahmenbedingungen aus WGG, WEG und MRG

Bundes- und Landesförderungen als wesentlicher Umsetzungsfaktor

Interner Strukturwandel: stärkere Verlagerung vom Neubau zum Bestand

Ziele der Portfolioanalyse

Gemeinsame Vision für den Gebäudebestand 2040: Klimaneutralität bis 2040

Abteilungsübergreifende Bestandsstrategie mit klaren Verantwortlichkeiten

Portfolioanalyse und Organisationsentwicklung miteinander verbinden

Ausgangslage des Bestands

Analyse nach Gebäudealter, energietechnischem Zustand und Heizsystem

Differenzierung nach Gebäudetyp (Wohnung, Reihenhaus, Viertelhaus, Student:innenwohnheim), Eigentums- und Betreuungsform (Miete, Wohnungseigentum, EGW-NÖ, Betreuung)

Einbeziehung von Fluktuation, Auslaufannuität, EVB und Sanierungsrate

Herangehensweise und Methodik

Abbildung 5: Hochrechnung von Kostenkennwerten vom Referenzgebäude auf den Cluster, Credit: e7, BUWOG, DELTA

Phase 1 – Vorbereitung: Auswahl von Führungskräften aus allen sanierungsrelevanten Abteilungen; Unabhängige Vorgespräche und Einstiegsworkshop zu den zentralen Herausforderungen in Bezug auf Bestandssanierungen.

Abbildung 6: Dreiphasiger Prozess zur Entwicklung der EGW-Bestandsstrategie, Credit: einszueins

Phase 2 – Entwicklung: Drei eineinhalbtägige Workshops: gemeinsame Vision, Strategie und konkrete Maßnahmen.

Abbildung 7: Phase 1 – Vorbereitungsphase Portfoliomanagement, Credit: einszueins

Workshop 1: Intentionen der einzelnen Abteilungen bewusst machen, Ziele und Herausforderungen sichtbar machen; gemeinsames Verständnis schaffen; gemeinsame Vision für den Gebäudebestand formulieren.

Workshop 2: Status quo analysieren, Aufgaben sammeln, Projektplan und Strategie erarbeiten.

Workshop 3: Strategie schärfen, gemeinsames Betrachten des Portfolios, Priorisierungskriterien festlegen und Verantwortlichkeiten verteilen, Maßnahmen festlegen.

Portfolioanalyse: Begleitende Datenauswertung als fachliche Grundlage des Strategieprozesses.

Phase 3 – Kultivierung: Fahrplan beschließen, erste Projekte für die Umsetzung auswählen und Ergebnisse in der Organisation verankern.

Abbildung 8: Phase 2 – Entwicklungsphase von der Vision bis zu konkreten Maßnahmen, Credit: einszueins

Ergebnisse und Erfolge

Unternehmensweit sichtbarer Projektplan

Regelmäßige Überprüfung und Ergänzung des Maßnahmenfahrplans

Breite interne Akzeptanz durch gemeinsame Erarbeitung

Lessons Learned und Empfehlungen

Alle relevanten Abteilungen und Funktionen frühzeitig einbeziehen.

Gleichberechtigte Stimmen fördern gegenseitiges Verständnis und belastbare Entscheidungen.

Strategieentwicklung ist nicht nur eine Daten-, sondern auch eine Kultur- und Governance-Aufgabe.

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